Beschlussvorlage - 25-2011-015

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

 

1. Die Stadtvertretung der Stadt Röbel/Müritz beschließt die Sanierung des Töpferwalls einschließlich       

    Parkplatz. Die Ausführung ist für die Jahre 2012 / 2013 geplant.

   

2. Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über das das neu gestartete Städtebauförderungs-

    programm „ Kleine Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netztwerke“ / 

    Städtebauförderungsmittel.

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Der Töpferwall einschließlich Parkplatz befinden sich im Sanierungsgebiet „Innenstadt“ der Stadt Röbel/ Müritz. Ziel der Stadtsanierung ist eine geordnete städtebauliche Entwicklung und Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt. Der schlechte Zustand der Straße stellt einen städtebaulichen Missstand dar und steht deshalb den Sanierungszielen entgegen. Des Weiteren ist zu beachten, dass sich mit dem am Töpferwall geplanten Vorhaben der AWO „Altenpflegeheim und betreute Wohnungen“ eine städtebauliche Aufwertung dieser  Bereiche des Töpferwalls empfiehlt.

 

Unter Berücksichtigung der geplanten Baumaßnahme Betreutes Wohnen am Töpferwall ist eine Neugestaltung des Areals zwischen der Stadtmauer und der Ringstraße vorgesehen. Neben einer Sicherung des Auffangparkplatzes für die Altstadt mit ca. 120 Stellplätzen soll die Aufenthaltsqualität sowie Fuß- und Radwegführung verbessert werden.

Die Straße soll in der vorhandenen Breite von 5 m erhalten bleiben und einen Asphaltbelag erhalten.

Ein überwiegend 3 m breiter Gehweg auf der Altstadtseite wird mit Betonsteinpflaster befestigt. Das ist dauerhaft haltbar und nicht so pflegeaufwändig wie die vorhandene wassergebundene Decke.

Die Wegeverbindung zur Klosterstraße erhält eine neue Treppenanlage als „Pforte in der Mauer“ und wird freigestellt. Eine barrierefreie Rampe ist in Erwägung gezogen worden, würde an dieser Stelle jedoch einen sehr hohen baulichen Aufwand erfordern und nicht zur historischen Mauer passen. Über die Mühlenstraße und den Busbahnhof ist die Innenstadt bereits zu erreichen, ohne dass lange, steile Rampen passiert werden müssten.

Die Querverbindung durch die Mauer soll entlang des Parkplatzes bis zur Ringstraße ergänzt werden.

Die Stellplätze erhalten ein Rasenfugenpflaster und asphaltierte Fahrgassen. Die Einfassung der Verkehrsflächen am Parkplatz erfolgt mit Tiefborden (ggf. Anfahrsicherung in der Pflasterung), um die Großzügigkeit der Fläche zu erhalten. Die vorhandenen erhaltenswerten Bäume werden in das Konzept aufgenommen und durch lockere Neupflanzungen ergänzt.

Die Stadtmauer soll im Bestand gesichert werden, aber ihren weit gehend begrünten Charakter behalten. Die gut besonnte Grünfläche vor der Mauer kann zusätzliche Spazierwege, Bänke und kleine Schmuckpflanzungen erhalten. Welche der vorhandenen (und größtenteils nicht mehr bewirtschafteten) Gärten dafür aufgegeben werden sollen, ist noch abzustimmen und zu klären.

 

Die Finanzierung der Maßnahme soll das neu gestartete Städtebauförderungsprogramm „ Kleine Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netztwerke“/ Städtebauförderungsmittel erfolgen. Eine Kostenermittlung liegt noch nicht vor. Sobald die Kosten für die Sanierungsmaßnahme ermittelt sind, wird die Verwaltung über deren Höhe informieren.    

 

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Finanz. Auswirkung

Finanzielle Auswirkungen

 

 

Nein

 

Ja

 

 

 

 

 

 

Im Haushalt vorgesehen?

 

x

Nein

 

Ja, Hhst.

 

 

 

 

 

 

 

Kosten in €

 

 

 

 

Überplanmäßige Ausgabe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerplanmäßige Ausgabe

 

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