Beschlussvorlage - 25-2010-007

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Stadtvertretung begrüßt ausdrücklich die Bildung eines Seniorenbeirates zur Unterstützung der Stadtvertretung und seiner Ausschüsse sowie der Verwaltung.

Die Stadt stellt sicher, dass bei allen Belangen, welche die älteren Menschen betreffen, der Seniorenbeirat einbezogen wird.

Der Seniorenbeirat benennt der Stadt seinen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter, sowie ihre Sprecher für die einzelnen Ausschüsse, die in öffentlicher Sitzung tagen.

Dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und den Sprechern ist auf deren Antrag in öffentlicher Sitzung das Wort zu erteilen.

 

 

 

Reduzieren

Sachverhalt

Sachverhalt:

Engagierte Röbeler Bürgerinnen und Bürger haben ihr Interesse an der Bildung und Mitwirkung in einem Seniorenbeirat bekundet.

Aus der derzeit gültigen Kommunalverfassung ergibt sich keine Verpflichtung zur Gründung eines Seniorenbeirates. Ungeachtet dessen ist jede Kommune gut beraten, das Wissen und die Belange älterer Menschen bei allen relevanten Entscheidungen mit einzubeziehen.

 

"Ältere Menschen haben Fachwissen, sie haben Erfahrungen aus ihren früheren Tätigkeiten, sie haben Lebenserfahrungen und sie verfügen über Potentiale, die noch zu oft brachliegen und ungenutzt bleiben", so die Sozialministerin Manuela Schwesig am 29.10.2008 auf der Herbsttagung des Landesseniorenbeirates, „Mecklenburg-Vorpommern könne und wolle auf das Wissen und die Erfahrungen der älteren Generation nicht verzichten.“

 

In Röbel/Müritz arbeitet bisher noch kein Seniorenbeirat.

 

Der Seniorenbeirat sieht seine Aufgabe darin, die Interessen der Seniorinnen und Senioren der Stadt öffentlich zur Sprache zur bringen, Ideen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse zu entwickeln, als Ansprechpartner für ältere Menschen zur Verfügung zu stehen und die Belange der älteren Menschen über Empfehlungen in die jeweils zuständigen städtischen Gremien zu bringen.

Der Seniorenbeirat  sieht seine Aufgabe auch darin, sich aus der Sicht der älteren Generation mit der  wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung der Stadt auseinander zu setzten und sich mit Anregungen und tatkräftigen Ideen aktiv in diesen Prozess einzubringen.

 

Der Seniorenbeirat versteht sich als Partner von Politik und Verwaltung, indem er die Kommunalpolitik in seniorenpolitischen Fragen berät und Vorschläge unterbreitet.

 

Er ist wichtiger Ansprechpartner für die älteren Einwohner, zu denen zunehmend auch ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger gehören.

Er arbeitet parteipolitisch neutral, ist konfessionell nicht gebunden und verbandsunabhängig.

 

Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:

·        beratende Interessenvertretung gegenüber der Stadtvertretung und seinen Ausschüssen, durch entsprechende Vorschläge und Lösungsansätze für Stadtplanungen und Beschlussvorlagen, insofern Belange der älteren Generation berührt werden,

·        Förderung der aktiven Teilnahme der älteren Generation am gesellschaftlichen Leben,

·        Förderung der Solidarität zwischen der älteren und jüngeren Generation,

·        gezielte Öffentlichkeitsarbeit, verbunden mit der Organisation von Weiterbildung und Unterrichtung der Mitglieder,

·        Sensibilisierung der gesamten gesellschaftlichen Öffentlichkeit für die Situation der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger,

·        Förderung und Mithilfe bei der Bildung weiterer Seniorenvertretungen im Bereich des Amtes Röbel-Müritz.

 

 

Der Seniorenbeirat bildet sich nach dem Delegationsverfahren.

 

Er setzt sich aus Personen zusammen, die von folgenden Trägern der Altenarbeit benannt werden:

 

·        Bund der Ruheständler, Rentner und Hinterbliebenen M-V

·        Bund Natur und Heimat Müritz-Elde e.V.

·        Blinden- und Schwerbehindertenverband

·        Deutsches Rotes Kreuz  (DRK) Mecklenburg-Vorpommern e.V.

·        Diakonieverein Güstrow e.V.

·        Kommunaler Sozialverband Mecklenburg-Vorpommern

·        TSV 90 Röbel/Müritz e.V.

·        Volkssolidarität Mecklenburg-Vorpommern e.V.

 

Die Delegierten wählen aus ihrer Mitte die/den Vorsitzenden und den Vorstand.

 

 

Der Kultur- und Sozialausschuss stimmte in seiner Sitzung am 30.11.2009 einstimmig für die Bildung eines Seniorenbeirates.

 

 

 

Reduzieren

Finanz. Auswirkung

 

Finanzielle Auswirkungen

 

 

Nein

 

Ja

 

 

 

 

 

 

Im Haushalt vorgesehen?

 

 

Nein

 

Ja, Hhst.

 

 

 

 

 

 

 

Kosten in €

 

 

 

 

Überplanmäßige Ausgabe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerplanmäßige Ausgabe

 

 

 

 

Loading...