Beschlussvorlage - 25-2009-067
Grunddaten
- Betreff:
-
Grundsatzbeschluss zur Positionierung der Stadtvertretung der Stadt Röbel/Müritz bzgl. der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes für die Schulen in Röbel/Müritz
- Status:
- öffentlich (Vorlage entschieden)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Hauptamt
- Bearbeiter:
- Ilona Liehs
- Antragsteller:
- Markner, Joachim
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Hauptausschuss Röbel/Müritz
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Vorberatung
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Erledigt
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Stadtvertretung Röbel/Müritz
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Entscheidung
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15.12.2009
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag:
Die Stadtvertretung begrüßt die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes.
Mit der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes wird der realen Entwicklung der Schülerzahlen entsprochen.
Die Stadtvertretung gibt in Abwägung der drei vorgestellten Varianten der Variante 2 den Vorzug, die das Fortbestehen der gymnasialen Bildung mit der Gründung einer kooperativen Gesamtschule im Aufbau in Röbel/Müritz als Schulverbund sichert.
Die Stadtvertretung geht davon aus, dass
• die Eingangsklasse 5 der Kooperativen Gesamtschule im Aufbau an die Regionale
Schule angegliedert wird.
• mit dieser Entwicklung die gymnasiale Bildung ( einschließlich Sekundarstufe II) als
fester Bestandteil der Kooperativen Gesamtschule in Röbel/Müritz langfristig gesichert
ist.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Aufgrund des demografischen Wandels haben sich die Schülerzahlen in der Jahrgangsstufe 7 für das Joliot-Curie-Gymnasium in Röbel/Müritz in den letzten Jahren derart rückläufig entwickelt, dass die geforderte Schülerzahl von 54 Schülern nicht erreicht wurde und auch die Schülermindestzahl von 44 Schülern bei unzumutbaren Schulwegzeiten in den nächsten Jahren nicht garantiert werden kann.
Geschuldet ist diese Entwicklung der niedrigen Geburtenzahl und dem Wahlverhalten der Schüler für eine entsprechende Schulart – nur noch ca. 30 % der Schüler befinden sich in der gymnasialen Ausbildung.
Daher beabsichtigt
die Landrätin die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes.
Der Landkreis hat drei Varianten zur Entscheidungsfindung
erarbeitet:
1. Am Gymnasium wird die Schülermindestgröße von 44 Schülern in der
Eingangsklasse 7 erreicht.
2. Die Eingangsklasse 7 wird nicht mit gymnasialen Bezug mit 44 Schülern gebildet,
sondern mit Bezug auf die Kooperative Gesamtschule mit 57 Schülern. Diese
Schülermindestzahl wird auch unter den Bedingungen der gegenwärtigen
Geburtenrate gut erreicht. Dazu muss eine Eingangsklasse 5 für die
Kooperative Gesamtschule im Aufbau in der Stadt Röbel/Müritz bebildet werden.
3. Es wird keine Veränderung der bestehenden Schularten vorgenommen, die
demografische Entwicklung bleibt unberücksichtigt.
Zu 1. Aufgrund der niedrigen Geburtenrate und das Wahlverhalten der Schüler ist diese
Variante unrealistisch.
Zu 2. Diese Variante entspricht dem gegenwärtigen Sachstand und der zu erwartenden
Entwicklung und trägt der gegenwärtigen Rechtslage bei.
Zu 3. Die Verfolgung dieser Variante würde das Aus für die gymnasiale Bildung am
Standort Röbel/Müritz bedeuten. Die Regionale Schule würde wie bisher stabil eine
anerkannte Schulbildung bis zur 10. Klasse gewährleisten. Die Schüler, die sich für
eine gymnasiale Schulbildung entschieden haben, müssten jedoch wesentlich weitere
Schulwege -beispielsweise nach Malchow, Waren oder Neustrelitz - in Kauf nehmen.
Das trifft alle Schüler, vor allem jedoch die Schüler aus dem Röbeler Umland.
