Beschlussvorlage - 25-2009-067

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag:

Die Stadtvertretung begrüßt die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes.

 

Mit der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes wird der realen Entwicklung der Schülerzahlen entsprochen.

Die Stadtvertretung gibt in Abwägung der drei vorgestellten Varianten der Variante 2 den Vorzug, die das Fortbestehen der gymnasialen Bildung mit der Gründung einer kooperativen Gesamtschule im Aufbau in Röbel/Müritz als Schulverbund sichert.

 

Die Stadtvertretung geht davon aus, dass

      die Eingangsklasse 5 der Kooperativen Gesamtschule im Aufbau an die Regionale

       Schule angegliedert wird.

      mit dieser Entwicklung die gymnasiale Bildung ( einschließlich Sekundarstufe II) als

       fester Bestandteil der Kooperativen Gesamtschule in Röbel/Müritz langfristig gesichert   

       ist.

 

 

 

 

 

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Aufgrund des demografischen Wandels haben sich die Schülerzahlen in der Jahrgangsstufe 7  für das Joliot-Curie-Gymnasium in Röbel/Müritz in den letzten Jahren derart rückläufig entwickelt, dass die geforderte Schülerzahl von 54 Schülern nicht erreicht wurde und auch die Schülermindestzahl von 44 Schülern bei unzumutbaren Schulwegzeiten in den nächsten Jahren nicht garantiert werden kann.

Geschuldet ist diese Entwicklung der niedrigen Geburtenzahl und dem Wahlverhalten der Schüler für eine entsprechende Schulart – nur noch ca. 30 % der Schüler befinden sich in der gymnasialen Ausbildung.

 

Daher beabsichtigt die Landrätin die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes.

Der Landkreis hat drei Varianten zur Entscheidungsfindung erarbeitet:

      1.  Am Gymnasium wird die Schülermindestgröße von 44 Schülern  in der  

           Eingangsklasse 7 erreicht.

      2.  Die Eingangsklasse 7 wird nicht mit gymnasialen Bezug mit 44 Schülern gebildet,

           sondern mit Bezug auf die Kooperative Gesamtschule mit 57 Schülern. Diese    

           Schülermindestzahl wird auch unter den Bedingungen der gegenwärtigen   

           Geburtenrate gut erreicht. Dazu muss eine Eingangsklasse 5 für die

           Kooperative Gesamtschule im Aufbau in der Stadt Röbel/Müritz bebildet werden.

      3.  Es wird keine Veränderung der bestehenden Schularten vorgenommen, die       

     demografische Entwicklung bleibt unberücksichtigt.

 

Zu 1. Aufgrund der niedrigen Geburtenrate und das Wahlverhalten der Schüler ist diese

         Variante unrealistisch.

 

Zu 2. Diese Variante entspricht dem gegenwärtigen Sachstand und der zu erwartenden

         Entwicklung und trägt der gegenwärtigen Rechtslage bei.

 

Zu 3. Die Verfolgung dieser Variante würde das Aus für die gymnasiale Bildung am     

         Standort Röbel/Müritz bedeuten. Die Regionale Schule würde wie bisher stabil eine

         anerkannte Schulbildung bis zur 10. Klasse gewährleisten. Die Schüler, die sich für

         eine gymnasiale Schulbildung entschieden haben, müssten jedoch wesentlich weitere

         Schulwege -beispielsweise nach Malchow, Waren oder Neustrelitz - in Kauf nehmen.

         Das trifft alle Schüler, vor allem jedoch die Schüler aus dem Röbeler Umland.

 

 

 

 

 

 

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Finanz. Auswirkung

 

Finanzielle Auswirkungen

 

 

Nein

 

Ja

 

 

 

 

 

 

Im Haushalt vorgesehen?

 

 

Nein

 

Ja, Hhst.

 

 

 

 

 

 

 

Kosten in €

 

 

 

 

Überplanmäßige Ausgabe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerplanmäßige Ausgabe

 

 

 

 

 

 

 

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