13.11.2012 - 7 Vorstellung und Diskussion der Entwicklungsmögl...

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Wortprotokoll

Frau Wilisch (LEADER-Aktionsgruppe) gibt einen kurzen Einblick in das Aktionsfeld und benennt bereits umgesetzte Konzepte und geplante Vorhaben, wie Touristische Leitsysteme, Neugestaltung Eingangsbereich Müritznationalpark Boek.

Anschließend leitet Sie zum neuen Schwerpunkt der Leader-Aktionsgruppe „Daseinsvorsorge / Barrierefreiheit „ über und erläutert ausführlich den Umfang dieser Maßnahme:

-          der Schwerpunkt liegt nicht nur beim Umsetzen von behindertengerechten 

Maßnahmen,

-          es sollen Lebensqualität und Erleichterungen im Alltag aufspürt, erfasst und schrittweise in den unterschiedlichsten Bereichen umgesetzt werden.

(z.B. in Banken, Schwimmbädern, Einkaufstätten usw.)

Die Stadt Röbel hat in den letzten Jahren eine positive Entwicklung genommen und bietet beste Vorraussetzungen sich zur „Barrierefreien Kommune „ zu entwickeln.

Frau Wilisch unterbreitet der Stadt Röbel das Angebot, konkret an diesem Projekt in der neuen Förderperiode 2013/2014 mitzuwirken.

 

Herr Sprick will dieses Thema nicht nur als Rentnerthema verstanden wissen, befürwortet die Möglichkeit der Förderung solcher Daseinsvorsorgen, weist aber auch darauf hin, dass es dies nicht zum Nulltarif geben wird.

Viele Bereiche könnten sensibilisiert werden, sei es im öffentlichen oder im privaten Bereich.

Er schlägt vor, dazu eine Rückfrage bei den Kaufleuten von Röbel zu starten, um zu erfassen, ob ein Zuspruch vernehmbar ist.

In Auswertung der Umfrage soll dann entschieden werden, ob der Vorschlag der

Leader-Aktionsgruppe angenommen wird.

Herr Wolter spricht der Maßnahme ebenfalls wohlwollend zu, weist aber auf den Zeitfaktor hin. Es wird ein Hereinwachsen in diese Situation geben.

Nicht über Nacht können, wie z.B. in Dänemark praktiziert, die Geschäfte mit leichten Zugängen ohne Treppen ausgestattet werden.

Frau Sonnenburg spricht die Kostenfrage an. Die Eigenmittel der Geschäfts- und Privatleute müssen dabei auch berücksichtigt werden und abgesichert sein.

Zu den Konditionen gibt Frau Wilisch Auskunft.

-          Die Förderung ist wie üblich mit 100 % der förderfähigen Kosten (ohne MwSt)

geplant.

-          Entscheidend ist nicht der prinzipielle Fördersatz, sondern eine ansprechende

Lösungsfindung und ein gutes Konzept.

Herr Sprick hält es für richtig, für die Durchführung solcher Maßnahmen Mittel in den Haushalt 2015 einzusetzen. Vorher soll das Konzept jedoch in die Öffentlichkeit getragen werden, eventuell über eine geförderte Person die begleitende Tätigkeit ausübt.

Es muss das Bekenntnis der Geschäfts- und Privatleute dahinterstehen, um letztendlich das Konzept zum Erfolg zu führen.

Dazu schlägt er als Erstes  vor:

-          Aufklärungsarbeit über die einzelnen Fraktionen leisten

-          Frau Wilisch dabei mit einzubeziehen (in die Vorstellungsgespräche oder auch über entsprechendes Informationsmaterial).

 

Frau Wilisch erklärt sich bereit, die gewünschte Unterstützung beim Vorstellen des neuen LEADER-Projektschwerpunktes in Röbel zu geben.

 

Nach Abhandlung dieses Tagesordnungspunktes verlässt Frau Wilisch den Sitzungsaal.