30.08.2011 - 7 Vorstellung und Diskussion des Vorentwurfes "Ha...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Datum:
- Di., 30.08.2011
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
Frau Kuntermann erläutert den Vorentwurf zur Gestaltung der Hanne-Nüte-Str. anhand der Pläne. Es werden die Unterschiede der beiden Varianten dargelegt.
Variante 1:
Die Straßenfläche wird verschmälert. Dadurch sind beidseitig die Gehwege barrierefrei. Es wäre auch hier ein Taststreifen für Sehbehinderte längs des nördlichen Gehweges realisierbar. Die breiteren Gehwege ermöglichen gute Höhenanschlüsse an die Häuserfronten.
Es sind dadurch jedoch 3 Längsparkplätze weniger als in Variante 2 machbar. Es gäbe bei Anordnung an der südlichen Seite Parkmöglichkeiten für 2 Behindertenparkplätze Richtung Hohe Straße und 2 Parkplätze Richtung Kloster.
Auch müssten die meisten der bereits erneuerten Trinkwasserschieber versetzt werden, da dort der neue südliche Bordstein verlaufen würde.
Variante 2:
Die Straßenfläche bleibt annähernd wie im Ist-Zustand. Der nördliche Gehweg wird weil dort weniger Zufahrten sind- breiter gestaltet. Er ist barrierefrei, also mindestens 1,20 m breit an der engsten Stelle bzw. an der breitesten Treppe/ dem breitesten hochgezogenen Kellerschacht. Er kann jedoch nicht zusätzlich einen Taststreifen für Sehbehinderte erhalten. Der südliche Gehweg ist schmaler, aber fußläufig mit ca. 1,00 m gut begehbar. Er ist aber deshalb nicht rolligerecht (min. 1,20 m). Die Befahrung mit einem Rolli ist auf dem südlichen Gehweg aber auch weniger empfehlenswert wegen der größeren Zahl an Zufahrten.
Es sind bei der nördlichen Anordnung 2 Behindertenparkplätze Richtung Hohe Straße, 2 Parkplätze im mittigen Bereich und 3 Parkplätze Richtung Kloster realisierbar. Dies ergibt sich zwangsweise durch den freizuhaltenden Raum für die Wendebereiche an den Zufahrten.
Beide Varianten:
Es ist noch die Klärung der Standort der Lampen erforderlich. Der jetzige Stand sieht Stehleuchten und Wandleuchten vor, um den Gehweg möglichst optimal zu gestalten. Zu den geplanten Wandleuchten soll noch mit den Hauseigentümern gesprochen werden.
Die Gestaltung folgt dem Prinzip der übrigen, sanierten Straßen im Klosterviertel. Die Straßenfläche erhält ein Natursteinpolygonalpflaster (wie Klosterstraße) mit einer Granitgosse und Granitbord. Die Gehwege werden mit Klinker gepflastert. Der Anschluss an die Häuser erfolgt mit einem Lesesteinstreifen. Die Zufahrten erhalten eine Befestigung mit hochkant verlegten Klinkern.
Der Ausschussvorsitzende Hr. Sprick räumt im Einverständnis mit den Ausschussmitgliedern den anwesenden Anwohnern die Möglichkeit der Befragung von Fr. Kuntermann ein. Die Bürger machen davon regen Gebrauch. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anordnung der Behindertenparkplätze auf der nördlichen Seite ungünstig sei. Viele Patienten des benachbarten Ärztehauses würden hier zur Querung der Straße gezwungen bzw. zum Aussteigen auf die Fahrbahn verleitet. Dies sei für die Älteren und Kinder besonders gefährlich. Diese Auffassung wird von vielen Anwesenden geteilt.
Die Ausschussmitglieder und die Verwaltungsmitglieder beteiligen sich an der Diskussion. Sie fordern die Klärung der Lampenstandorte bis zur Beschlussfassung Es soll auch die Untersuchung einer möglichen Verlegung der Behindertenparkplätze an die südliche Seite erfolgen.
Herr Bürgermeister Müller zieht im Einverständnis mit dem Ausschuss die Information aus dem Bauamt zum aktuellen Stand der Vorhaben am Töpferwall vor, da hier ein großes Bürgerinteresse besteht.
Er erläutert die Grundzüge des Vorentwurfes zum Bauvorhaben der Stadt Töpferwall mit der neu gestalteten parkartigen Grünfläche an der Gartenseite mit Aufenthaltsbereichen, Abriss der Gaststätte, bessere Zuwegung über den Stichweg hoch zum Kloster, neuer Weg rüber zur Ringstraße, begrünte umgestaltete Parkplätze. Die Überbauung des Grundstückes der Wohnungsgesellschaft mit einem Teil der neuen Parkplätze wird mit dieser noch besprochen.
Weiter wird der aktuelle Stand des Vorhabens der AWO am Töpferwall, Wohn- und Pflegezentrum Töpferwall, anhand des Lageplans erläutert. Die Neugestaltung der beiden Gebäude wird erörtert. Die Ausschussmitglieder befürworten die Forderung der Bauverwaltung nach einem grundbuchlich gesicherten Wegerecht für die Zuwegung zur Ringstraße von der AWO zugunsten einer öffentlichen Nutzung. Dies soll so in die der anstehenden Besprechung am 1. September 2011 mit der AWO von der Stadtverwaltung gefordert werden.
