07.06.2011 - 9 Diskussion zu Varianten der grundhaften Sanieru...

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Wortprotokoll

Darlegungen des Bürgermeisters:

Von der Stadtvertretung wurde letztes Jahr der Grundsatzbeschluss zur grundhaften Sanierung des Friesensportplatzes gefasst. Nach dem jetzigen Kenntnisstand gibt es zwei Fördermöglichkeiten

a)      über den Landessportbund- nur für Vereine 50% / 50%

b)      über Innenministerium- nur Kommune 1/3 Stadt / 2/3 InnMin

über die zweite Variante wird verhandelt. Die Vereine haben sich zum vorliegenden Entwurf mit den Varianten geäußert. Die komplette Realisierung aller 4 Bauabschnitte übersteigt offensichtlich die Finanzkraft der Stadt. Der 4. BA wird von der Verwaltung für entbehrlich gehalten. Parkplätze sind im Umkreis (Schule, Töpferwall, Gotthunskamp) auch für Großveranstaltungen fußläufig binnen 5 Min. zu erreichen. Parkplätze werden hier nicht gefördert. Der 3. BA (Kleinfeldplatz) wurde von den Vereinen für am ehesten entbehrlich gehalten. Ein Vereinsgebäude sollte nach Auffassung der Verwaltung in der Diskussion vorerst außen vor bleiben. Praktiker haben das Vorziehen des Kunstrasenplatzes empfohlen, da sonst 1 Jahr Spiele ausfallen und das Training beschränkt werde. Die Aufräumarbeiten bzgl. des gelagerten Baumaterials erfolgen unabhängig von der Sanierung noch dieses Jahr. Im 2.BA werden kaum Einsparmöglichkeiten gesehen. Im 1. BA wären die Flutlichtanlage und die Tribüne zu diskutieren.

 

Die BA-Mitglieder wünschen ausdrücklich die Äußerung der anwesenden Vereinsvertreter.

 

Hr. Sprick: Die Diskussion soll sich auf die BA 1 und 2 beschränken.

 

Hr. Richter: Der Sportplatz dient allen Sportinteressierten. Es solle deshalb keine Fokussierung auf eine bestimmte Gruppe erfolgen. Die Kinder aus der Umgebung nutzen über die Vereine und die Schulen den Platz massiv mit. Der Parkplatz sei verzichtbar. Ein Bolzplatz sei für Kinder außerhalb der Vereine und Schulnutzung wichtig. Es stelle sich die Frage, ob der Fußballplatz nicht erst einmal bleiben könne, bis die Kampfbahn fertig sei. Unbedingt ist die „Ent-Windung“ des Platzes erforderlich. Auch eine Beschattung durch Bäume sei notwendig.

 

PSV: Das Vorziehen des Kunstrasenplatzes wird empfohlen, da sonst der neu gemachte Platz durch zu intensive Bespielung gleich gefährdet würde. Eine Tribüne würde den erforderlichen Windschutz und schatten bringen.

 

Hr. Hagen, Hr.Sprick: Durch den Aufstieg des PSV ist der Zuschauerdruck größer geworden. Die Regelung der „Schwarzgastronomie“ sei nicht vordringlich. Wichtiger ist ein Geräteschuppen

 

Fr. Sonnenburg: Zur Beschattung/ Ent- Windung könnten doch Baumpflanzungen als Ausgleichsmaßnahme erfolgen.

 

Hr. Wolter: Könnte nicht der notwendige Aushub für einen Windschutzwall verwendet werden?

 

PSV: Flutlicht wäre nur ein Bonus, keine Notwendigkeit

 

Hr. Richter, PSV: Die Tribüne ist vor allem für die Schulkinder wichtig. Sie dient nicht überwiegend den Fußballern. Fraglich ist die Größe der Tribüne. 200 Plätze seien gut. Der Sprecherturm ist durch die schnurlose Technik für den Kommentator absolut verzichtbar.

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