07.06.2011 - 7 Vorstellung und Diskussion des Vorentwurfes "Tö...

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Wortprotokoll

Der Bürgermeister informiert zum Stand des Abrisses der Gasanstalt. Zur Gestaltung des Töpferwalles besteht eine zusätzliche Fördermöglichkeit über das Wirtschaftsministerium. Es sollte deshalb zur Wahrung der Erfolgschancen ein Grundsatzbeschluss gefasst werden.

 

Fr. Lange, Planungsbüro A&S Nbg., erläutert den Planungsentwurf:

-          Das AWO-Vorhaben wurde beim Planungskonzept mit einbezogen.

-          176 Stellplätze im Bestand

-          Neue Hauptdurchwegung Kloster-Stadtmauer-Ringstraße, dazu zwischen Gelände der AWO und erster Stellplatzreihe ein neuer öffentlicher Weg.

-          Zu klären:

-          ob eine Rampe oder eine Treppe den Höhensprung an der Stadtmauer überwinden soll,

-          ob die Straßendecke in Asphalt oder mit Betonpflaster ausgeführt wird

-          Gehweg in 3 m Breite, zum Mühlentor schmaler werdend. 3 m erlaubt Mischnutzung durch Radfahrer und Fußgänger. Die Teilstrecke ZOB/Töpferwallanbindung sollte in jedem Fall zur Mischnutzung freigegeben werden

-          Neugestalteter Parkplatz hat nur noch 2 Einmündungen zur Straße

-          Private Parkplätze für die AWO, zweckgebunden

-          120 öffentliche Parkplätze

-          Begrünung der Parkplätze unter Beibehaltung der guten bestehenden Bäume

-          Pflasterung der Parkplätze wie am Hafen (mit zusätzlichen Bäumen)

-          Reserve durch Erweiterungsflächen für 20-30 weitere Parkplätze

-          Grünfläche an der Stadtmauer neu gestaltet mit Flanierwegen, Rasenfläche mit sonnigen Sitzplätzen (Schattenplätze im Bestand am Mühlentor) und wenigen Schmuckpflanzungen

-          Straßenbreite 5 m lässt Einbahnstraße oder Gegenverkehr zu

-          Ausstattungsgegenstände wie „Achter de Muer“

-          Stadtmauer ist zu sichern, jedoch nicht so aufwändig wie an der Promenade am Mönchteich (hinter Jugendhaus)

-          Bestehende gastronomische Nutzung ist weiter denkbar; jedoch keine Wohnnutzung o.ä. für Gaststättengebäude, Abriss ggf. förderfähig

-          Wegeführung lässt Weiterbestehen der Gaststätte zu

-          Flanierweg in sandgebundener Decke

-          Rad-/Fußweg in der Allee gepflastert, da Pflegeaufwand für sandgeb. Zu groß und gesteigerte Anforderungen durch zukünftiges anliegendes altersgerechtes Wohnen

 

Der Entwurf wird ausführlich diskutiert. Folgende Entscheidungen werden mehrheitlich bzw. einstimmig gefällt:

-          Hundeklo sollte zum Schutz der Grünfläche eingeplant werden

-          Keine Rampe, rolligerechte Zugänge über Mühlentor und ZOB zur Altstadt ausreichend

-          Asphaltbelag für Straße

-          Betonpflaster für Fuß-/Radweg

-          Parkplatz mit Asphalttrassen und gepflasterten Stellplätzen

 

 

Der mündliche Grundsatzbeschluss unter Berücksichtigung dieser Änderungen/Entscheidungen wird formuliert. Die Prioritätenliste der Investitionen würde sich bei der Förderung durch das Wirtschaftsministerium ändern. Ggf. wird die Co-Finanzierung Gegenstand des Nachtrags- HH 2011.

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Beschluss: einstimmig

 

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