17.11.2009 - 7 Vorstellung und Diskussion der Variantenuntersu...

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Wortprotokoll

Herr Pulkenat erläutert die vorliegenden Entwürfe zum Ausbau der Straße Achter de Muer.

 

Es sind zwei Varianten erarbeitet worden:

  1. Variante „M 1“ (Mischverkehrsfläche, breite Variante) zur Nutzung mit Mischbetrieb mit einer Breite von 4,50 m, Bäume sollen erhalten bleiben, Schaffung von 3 Landschaftsbalkonen
  2. Variante „M 2“ (Mischverkehrsfläche, schmale Variante) zur Nutzung als verkehrsberuhigte Straße mit einer Breite von 3,00 m – 3,20 m

Als problematisch stellen sich die Anbindung an die Straße des Friedens und die vorhandenen Garagenauffahrten dar. Unter Berücksichtigung des Bestandes (vorh. Bebauung; Beachtung der Fahrkurven für Versorgungsfahrzeuge) und der Möglichkeit der verkehrsrechtlichen Anordnungen (vorgeschriebene Fahrtrichtung im Kreuzungsbereich) wird die Nutzung als Einbahnstraße (Einfahrt aus Richtung Mühlenstraße) vorgeschlagen.

 

Gestaltung der Wasserseite:

 

1. Möglichkeit

-          Rückbau der Garagen und Gärten

-          Gestaltung als einfache Wiese

2. Möglichkeit

-          Rückbau der Garagen und Gärten

-          Gestaltung der Fläche durch Gestaltungselemente wie Aussichtsbalkone, evtl. Steg mit Aussichtsturm u. ä.

 

Einmündungsbereich Straße des Friedens:

 

-          die jetzige Anbindung problematisch

-          durch Abriss des Gebäudes Str. des Friedens 9 wird ein größerer Kurvenradius ermöglicht

-          gewonnene Freifläche kann als Park- und Grünfläche gestaltet werden

-          von den vorgestellten Gestaltungsvarianten wurden zwei ausgewählt

 

Verbindungsweg zur Großen Stavenstraße:

 

1. Variante:

-          breiter Weg als Fußweg in Grätenform und optimale Anzahl von Parkplätzen im vorderen Bereich,

 

2. Variante:

-          schmaler Fußweg als einfacher Schwung

-          einseitige Parkmöglichkeiten

 

Gestaltungsmöglichkeiten der Mischverkehrsfläche:

 

-          Vorstellung verschiedener Profile der Straße

      • bisher konsequent Polygonalpflaster
      • Idealquerschnitt: Wölbgefälle, aber nachteilig sind zwei Rinnen
      • vorgeschlagen wird die Rinne in der Mitte oder asymmetrisch

-          Gestaltung der 1,20 m breiten Spurrinne für Radfahrer als Asphalt, geschnittenes Pflaster oder Kleinsteinpflaster

-          Beibehaltung der im Sanierungsgebiet vorhandenen Pflasterung mit Natursteinpflaster als Fahrspur

-          Verlegen von Granitplatten, um Verlauf der Stadtmauer aufzuzeigen

 

Herr Richter:

 

-          Ausbau der Straße in der Variante „M 2“ (schmalere Variante) ausreichend

-          Verbindungsweg als Rad- und Gehweg ausbauen, um Touristen in die Innenstadt zu führen

-          evtl. Weiterführung des Weges als Steg in Richtung Müritz mit Aussichtsturm

-          als Belag die bisherige Pflasterung beibehalten

 

Herr Müller:

 

-          befürwortet Regelung zur Einbahnstraße, da bei Nutzungsänderung für die Wünnow das Gebiet über das Gelände der alten Molkerei optimal zu erschließen ist

-          verweist auf Versorgungsträger um evtl. spätere Bebauung zu ermöglichen

-          Ausbau als Stichstraße zum Parkplatz, anschließend als Verbindung für Fußgänger und Radfahrer so schlicht wie möglich ausbauen

-          Abriss des Gebäudes Straße des Friedens 9 auf Grund der schlechten Bausubstanz wohl unvermeidbar

 

Herr Wolter:

 

-          Ziel ist eine Parkplatzoptimierung in der Innenstadt, daher Ausbau des Stichweges mit so vielen Parkplätzen wie möglich

 

Herr Sprick:

 

-          verweist auf den bestehenden Beschluss zum Ausbau der Verbindung,

-          dieser sieht den Ausbau als Verbindungsstraße vor (Nutzung durch PKW) und die maximale Ausnutzung der Fläche für Parkplätze

-          bei Abweichung wäre dieser Beschluss aufzuheben

-          befürwortet den Abriss des Gebäudes Str. des Friedens 9 und die Schaffung von Anwohnerparkplätzen

 

Frau Lange:

 

-          grundsätzlich sollte die schmalere Ausbaubreite gewählt werden

-          die Materialvielfalt so gering wie möglich, aber Kleinpflaster favorisiert, 

-          sollte Wohnbebauung an der Straße „Achter de Muer“ ermöglicht werden, dann sollte Erschließung über die Verbindungsstraße erfolgen

-          die geschaffenen Parkflächen sollten beidseitig befahrbar sein

-          der Abriss des Gebäudes und Gestaltung als Park- und Grünfläche sind  grundsätzlich möglich

-          Schaffung von Grünflächen ist jedoch kein städtebauliches Ziel an dieser Stelle

 

vorhandene Gärten / Bebauung:

 

-          bei der weiteren Planung berücksichtigen, dass Kleintierhaltung und Gärten noch erhalten bleiben können

-          aufgegebene Gärten bereinigen

-          Bewirtschaftung der Fläche gestaltet sich bei unterschiedlicher Nutzung schwieriger

-          Gestaltung der Aussichtspunkte als Plattform mit Geländer, da das Gelände abschüssig ist

-          Option für eine evtl. spätere Errichtung eines Aussichtsturmes

 

Straßenbeleuchtung

 

-          rechtlich nicht zwingend erforderlich

-          Variantenbetrachtung notwendig

 

 

Festlegung:

 

Zur nächsten Sitzung erhalten alle Fraktionen einen aktuellen Planentwurf der Straße als Einbahnstraße mit Mischverkehrsfläche M 2.

 

Herr Sprick bedankt sich bei Herrn Pulkenat für die Ausführungen.