06.03.2018 - 4 Verwaltungsbericht des Bürgermeisters
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Stadtvertretung Röbel/Müritz
- Datum:
- Di., 06.03.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
Verwaltungsbericht 06.03.2018
Auch wenn man denken könnte, dass die Feiertage zum Jahreswechsel oder auch die Ferienzeit, gepaart mit Dauerfrost, in der Verwaltung zum Winterblues geführt hat, dem kann ich versichern, das ist nicht so!Der traditionelle Jahresempfang Ende Januar ist wieder Geschichte, aber was bleibt, ist das WIR-Gefühl, das von dieser Veranstaltung ausgeht und in den Köpfen der Teilnehmer weiterlebt.Deshalb gilt mein Dank allen Vorbereitern in der Verwaltung, dem Stadtpräsidenten, der, wie kein anderer, durch eine solche Veranstaltung führen kann und natürlich unseren Sponsoren die das „Danach“ auch immer wunderbar ausgestalten. Alle Bereiche der Verwaltung, insbesondere natürlich die Kämmerei, waren mit der Vorbereitung des heute zu beschließenden Haushaltes beschäftigt. Ich denke, was der Kämmerer Herr Mahnke und seine Mitarbeiter heute präsentieren, kann sich inhaltlich sehen lassen und bildet für das Haushaltsjahr 2018 eine solide Arbeitsgrundlage. Auch die nächsten Jahre sind bereits erfasst, wobei aber gerade die Planung der Grundschule und der Umgehungsstraße durch das Kirchenholz IV nach wie vor nicht durch klare Förderungsaussagen untermauert sind. Ausführlich zum Haushalt wird aber Herr Mahnke in der Begründung der Beschlussvorlage referieren. Der städtische Wirtschaftshof war in den letzten Wochen, die Zeit dafür endet ja immer Ende Februar, mit umfangreichen Baumpflegearbeiten im Stadtgebiet beschäftigt. So wurde unter anderem das Unterholz der Müritzpromenade zwischen neuem Seglerhafen und den Müritzfischern komplett freigeschnitten.Natürlich wurde diese Maßnahme mit dem Umweltamt des Landkreises abgestimmt.Des Weiteren wurden und werden auch noch die Parkbänke im Stadtgebiet gereinigt und erhalten einen neuen Anstrich. Bis zum Zeitpunkt der Arbeiten in den Grünanlagen werden auch noch diverse Verkehrs- und Hinweisschilder ausgerichtet und erneuert.Selbstverständlich wird auch viel Augenmerk darauf gelegt, Straßen, Wege und Plätze für die kommende Saison, die ja mit der Osterzeit beginnt, zu reinigen.Aber hier ist auch jeder einzelne Bürger, Grundstücksbesitzer oder Verein gefragt, mit Hand an zu legen, um unsere Stadt in einem ordentlichen Licht erscheinen zu lassen. Auch der Landkreis MSE, hier insbesondere die Wirtschaftsförderung mit Herrn Fitzke, hat einiges getan, um Kritiken, die immer wieder gerade an uns herangetragen werden, in seiner Zuständigkeit abzustellen. Die Rede ist von der „Groß Keller Trift“. In Abstimmung mit dem Umweltamt wurde hier im Februar das Lichtraumprofil so verbreitert, dass die Nutzung durch Einheimische und Touristen wieder ungefährdet erfolgen kann. Und das auf einige Jahre hinweg. Komplett erneuert wurde in diesem Bereich auch der Rastplatz am Adlerbeobachtungsstand.Noch keine Lösung wurde für Verbesserung des Müritz-Rundweges im unbefestigten Bereich unterhalb des Pflegeheimes gefunden. Gerade dieses Teilstück ist auch immer wieder Anlass für Kritik. Das Umweltamt lehnt für diesen Bereich nach wie vor eine Pflasterung der zurzeit wassergebundenen Decke ab. Wir arbeiten aber weiterhin gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises an einer dauerhaften Lösung.Der Landkreis ist gemeinsam mit dem Land M/V auch unser Partner bei der Baumaßnahme zum Ausbau der MSE 16, Mühlentor / Ludorfer Weg.Wie bereits mehrmals berichtet, wurde ja Anfang des Jahres der Fördermittelbescheid für diese Maßnahme durch Minister Christian Pegel überreicht. Im Februar fanden dann die von der Verwaltung organisierte Anwohnerversammlung und die Bauanlaufberatung hier in Röbel statt.
Die in beiden Veranstaltungen aufgetretenen Fragen und Hinweise werden zurzeit abgearbeitet, so dass ich davon ausgehe, dass der eigentliche Baubeginn im März, spätestens Anfang April, erfolgt.Ich rede dabei aber immer erst nur vom Bereich Mühlentor. An der technischen Lösung für den Ludorfer Weg wird noch gearbeitet. Aber die Signale vom Landkreis sind so, dass mit einer Ausführung im Frühjahr 2019 zu rechnen ist.Im Bereich des Marienfelder Weges werden in den nächsten Wochen auch einige Baumaßnahmen stattfinden, welche zumindest kurzzeitig auch zu Einschränkungen in der durchgängigen Befahrbarkeit führen können.Geplant sind die vollflächige Oberflächensanierung der Straße und die Umverlegung des jetzigen Containerstandortes aus dem Kreuzungsbereich zur Ahornallee in das Wäldchen vor der Eigenheimbebauung.Gleichzeitig wird die Bushaltestelle in Richtung Marienfelde auf den ehemaligen Containerstandort vorverlegt.Das Bauamt und ich gehen davon aus, dass diese Maßnahmen im II. Quartal abgeschlossen werden.Damit bin ich auch gleichzeitig beim Busverkehr „Müritz Rund-Um“ und „Kleiner Stadtverkehr Röbel/Müritz“. Beide Maßnahmen starten ja wieder Anfang April.Unsere städtischen Tourismusanbietern haben wir gerade heute, in unserer jährlichen Info-Veranstaltung, umfänglich darüber informiert. Für beide Verkehre gibt es ab diesem Jahr geänderte Linien und Fahrzeiten, die gerade, was den kleinen Stadtverkehr betrifft, mehr auf die Bedürfnisse der Nutzer orientiert wurden. Gleichzeitig richten wir auf dem Gildekamp vor der Schulstraße 6 und an der Ferienhaussiedlung zusätzliche Bedarfshaltestellen ein. Ich will und muss es aber auch immer wieder gebetsmühlenartig sagen:Diese beiden Nahverkehrsprojekte können inhaltlich nur ausgestaltet werden, wenn alle an einem Strang ziehen, die „Mund-zu-Mund-Propaganda“ läuft und die Tourismusanbieter, inkl. dem Haus des Gastes, unsere Gäste in das gemeinsame Bussystem einweisen.Begonnen wurde im Bauamt auch mit der für die Fördermittelbeantragung notwendige Vorplanung des Touristischen Leitsystems Gliensee / Rohrteich.Gerade die Beschilderung der Wegführung oder der Sehenswürdigkeiten, die Rastplätze oder die Knüppelwege über Sumpf- oder Flussbereiche sind seit Jahren in einem schlechten Zustand und auch immer wieder Gegenstand berechtigter Kritik, woran auch partielle Instandsetzungen nicht viel geholfen haben. Die letzten Arbeiten sind nun eben schon wieder ein paar Jahre her und wurden seinerzeit noch mit Unterstützung der ABM-Kräfte vollzogen.Unser Ziel ist es, die touristischen Sehenswürdigkeiten unserer Landschaft, auch abseits der Müritz, für Bürger und Urlauber erlebbarer zu machen.In organisatorischer Vorbereitung befindet auch die Landratswahl am 27.05.2018 bzw. die eventuelle Stichwahl am 10.06.2018.Die Suche nach Wahlhelfern dafür ist im vollen Gange bzw. steht vor dem Abschluss.Mehr oder weniger zum Erliegen gekommen ist, jahreszeitlich bedingt, die Bautätigkeit im privaten und öffentlichen Bereich.Während der Rückbau von Garagen und Gebäuden am Hafen zu ca. 85% abgeschlossen ist, so ist aber hier auf dem gefrorenen Boden kein Einbau von Tragschichten mehr möglich.Am NAWI-Haus unseres Schulcampus ist bedingt durch die starken Niederschläge im Januar und der darauf folgenden Frostperiode so gut wie keine Tätigkeit möglich gewesen. Die einzig nennenswerte Leistung in diesem Jahr war die Montage der Fensterelemente.Zum Schluss möchte ich noch darüber informieren, dass in einem internen Ausschreibungsverfahren die Amtsleiterstelle des Ordnungsamtes durch Frau Marlen Siegmund ab dem 01.07.2018 neu besetzt wird, da Frau Utecht dann in ihren wohlverdienten Ruhestand.
