20.08.2015 - 4 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Die Einwohnerfragestunde wird heute genutzt um die Fragen und Probleme in Bezug auf das Bauvorhaben der Familie Revens zu klären.

 

Vorab wird noch folgende Frage gestellt:

Beleuchtung Lindenallee, wurde das Vorhaben bereits umgesetzt?

Antwort: Nein, da die Kosten laut Ausschreibung höher waren als geplant.

Jetzt werden bei defekten Leuchten neue Muffen gesetzt und nach und nach sollen die Kabel ausgetauscht werden.

 

Der Bürgermeister begrüßt Herrn Manthey von der Landgesellschaft M-V, Herrn Taedcke von der Mewa und Frau Theuergarten die Bauamtsleiterin.

Diese sind erschienen, um auf eventuelle spezielle Fragen Antwort geben zu können.

 

66 Einwohner der Gemeinde haben Bedenken zum Bauvorhaben der Familie Revens angemeldet.

Die Leute befürchten eine Zunahme der Lärm- und Geruchsbelästigung, Zunahme der Transportfahrzeuge, Beeinträchtigung der Biotope, Wasserversorgung.

 

Frau Köhler fragt Herrn Revens, wie oft die Gülle gerührt und gepumpt wird.

 

Antwort: Die Gülle in den Güllebehältern wird 2-3 x im Jahr gerührt und immer freitags gepumpt.

 

Daraufhin kommt die Frage, woher dann die Geruchsbelästigung kommt. Die Einwohner haben das Gefühl, dass die Geruchsbelästigung zugenommen hat.    

 

Herr Manthey von der Landgesellschaft begleitet das Projekt der Fam. Revens und erklärt, dass durch die Offenstallhaltung eine Querlüftung im Stall erfolgt und je nachdem wie der Wind steht, kann es schon zu Geruchsbeeinträchtigungen kommen.

 

Des Weiteren erklärt Herr Manthey, dass im Zuge der Projektierung ein Gutachten zu Emissionsauswürfe angefertigt wird. Sind diese zu hoch wird keine Genehmigung erteilt.

 

Warum muss die bestehende Anlage überhaupt erweitert werden?

 

Der jetzige Bestand soll um 110 Kühe erweitert werden, um rentabel zu arbeiten.

 

Die Anlage ist nur 150 m von der Wohnbebauung entfernt und 200 m vom Wasserwerk.

 

Herr Taedcke: Einwand Wassereinzugsgebiet. Die MEWA wurde ebenfalls aufgefordert eine Stellungnahme ab zugegeben. Perspektivisch höhere Kapazität, die Details werden genau gewertet und gewichtet. Zurzeit ist die Qualität und Quantität des Wassers in Ordnung. Bisher keine Beeinträchtigung durch die Führung des Betriebes. Das erstellte Gutachten hat zurzeit ebenfalls keine Bedenken.     

 

Auflagen an den Betrieb Revens werden garantiert kommen, diese sind unabhängig vom Gutachten.

 

Der Betrieb erhält beim Bau der Anlage verschiedene Auflagen die eingehalten werden müssen und regelmäßig geprüft werden. Leck Versieglungllebehälter, Prüfung im Allgemeinen, wie Landwirtschaftsbetrieb geführt wird. Nachweis, wo Oberflächenwasser bleibt. 

Herr Wilbat erklärt, dass die Entwässerung des Landwirtschaftsbetriebes über sein Grundstück geht. Die Leitungen sind aber nirgends registriert.

 

Herr von Heydebreck meldet sich zu Wort. Es werde doch jetzt ein Superbeispiel, der neue Stall wird nach den neuesten Richtlinien gebaut und somit weiß man dann auch genau wo die Leitungen lang gehen und damit wo die Abwässer hin flien. Bei den Altställen müssen dann ebenfalls die Leitungen kontrolliert werden.

 

Die Bürger der Gemeinde sind sich einig, dass sie nicht noch mehr Rinder wollen.

 

Frau Köhler fragt nach den Sickersaftbehältern für die Silage, zu DDR Zeiten hätte man extra Sickersaftbehälter gebaut. Heutzutage bildet die Silage keine Sickersäfte mehr ist die Antwort.

 

Was ist als Ausgleichmaßnahmen geplant?

 

Ein Wall um den Stall, der begrünt wird.

 

nnte man die jetzige Einfahrt nicht verlegen. Nein, dies ist nicht geplant.

 

Es wäre schön wenn um das gesamte Gelände Bäume gepflanzt werden würden.

 

Das gemeindliche Einvernehmen ist gefragt. Bei Nichterteilung des Einvernehmens durch die Gemeinde, kann dies von der Genehmigungsbehörde ersetzt werden.

 

  • Die Gemeinde hat den Wunsch, dass das Projekt miteinander umgesetzt wird.
  • Schön wäre eine Geschwindigkeitsbegrenzung für die Fahrzeuge.
  • Molkereifahrzeuge sollten Milch immer zur selben Zeit abholen. Dies kann durch den Landwirtschaftsbetrieb nicht beeinflusst werden.

Vorschläge der Gemeindevertretung zu den Ausgleichsmaßnahmen bitte berücksichtigen.

 

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