03.03.2026 - 7 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Gemeindevertretung Bollewick
- Datum:
- Di., 03.03.2026
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
1. Eine Einwohnerin merkte an, dass der Winterdienst im Bereich Spitzkuhn sehr desolat gearbeitet habe. Zudem sei auch festgestellt worden, dass auch die Mäharbeiten in diesem Bereich in letzter Zeit sehr zu wünschen übriggelassen hätte. Der Bereich Dudel sei ähnlich zu betrachten, merkten andere Anwesende an. Frau Kubicki entgegnete, dass die Verträge des Amtes mit den Dienstleistern zu ungenau und die Auftragnehmer überfordert gewesen seien. Herr Priestaff jr. ergänzte, dass laufende Verträge gesichtet und perspektivisch mehr Geld für diese Bereiche eingeplant werden müssten. Zudem seien diese Aufträge für Landwirtschaftliche Unternehmen unrentabel. Die BGMin nimmt das Thema als Auftrag ans Amt, Zuständigkeiten zu klären (Versicherungsfall).
2. Eine Einwohnerin informiert darüber, dass die Straßenbeleuchtung an der Landesstraße (Ortsausgang Richtung Kambs) defekt sei. Die BGMin fragt beim Amt bzw. bei der zuständigen Elektrofirma nach. Weiterhin erkundigt sich die Einwohnerin, ob ein Geh- und Radweg in diesem Bereich nicht zielführend sei, da es ein gefährlicher Abschnitt für Fußgänger und Radfahrer sei. Die BGMin gibt an, dass dies bereits schon mehrfach beim Landkreis angefragt wurde. Eine Aussage vom Strassenverkehrsamt war “es müsse erst etwas passieren..“ bevor gehandelt wird.
3. Eine Einwohnerin bedankt sich im Namen aller Kinder und Eltern aus dem Ortsteil Wildkuhl bei allen Beteiligten der Gemeinde für die Durchführung der Weihnachtsmanntour und fragt nach einer zukünftigen Aufwandsentschädigung für Mitwirkende. Die GV zeigt sich wohlwollend dem gegenüber und wird darüber debattieren.
4. Eine Einwohnerin fragt an, ob das Obst einer Streuobstwiese in Kambs, die ehemals als
Kompensationsfläche für den Bau der Biogasanlage gepflanzt wurde, von Bürger*innen geerntet werden kann. Die BGMin informiert hierzu, dass diese Fläche Privateigentum des Landwirtschaftsbetriebs in Kambs ist.
Die Streuobstwiese in Bollewick (zwischen Teich und Wohngebiet „Unterm Regenbogen“) kann generell durch die Bewohner der Gemeinde genutzt werden.
5. Eine Einwohnerin fragt, warum nur Bänke im Bereich der Scheune erneuert werden und nicht auch die in anderen Ortsteilen. Die BGMin informiert darüber, dass die Bänke im Bereich der Scheune als Investition der Scheune gelten und sich aus dem Erlös der Einnahmen der Scheune finanzieren. Zudem werde es auch im gesamten Gemeindebereich weitere Bänke geben, soweit die finanzielle Lage dies zulässt.
6. Eine Einwohnerin möchte gern wissen, weshalb es bei den Grundsteuerbeträgen größere Schwankungen gibt und einige Bürger größere Beträge zahlen müssten, als vorher, obwohl angekündigt worden sei, dass es keine Erhöhungen geben würde. A. Priestaff erläutert, dass diese Ankündigung nicht wortwörtlich zu nehmen sei, da Berechnungen je nach Grundstück und Gebäude sehr individuell betrachtet werden müssten.
7. Eine Einwohnerin erkundigt sich bei der Gemeindevertretung nach dem Termin, wann die Strassenbeleuchtung in Wildkuhl gebaut wird. Frau Kubicki führt aus, dass die Haushaltsplanung noch nicht gemacht wurde, erst dann können die Bauarbeiten vergeben werden. Geplant ist noch im Jahr 2026.
8. Eine Einwohnerin teilt mit, dass zwischen Kambs und Wildkuhl Schnittgut am Straßenrand liegen würde, welcher wohl bei einer Schnittmaßnahme angefallen wäre und wird durch die BGMin darüber informiert, dass dieser zeitnah noch weggeräumt wird.
9. Ein Einwohner fragt, ob die Scheune als GbR (Unternehmen innerhalb der Gemeinde) ausgegliedert werden könnte. Die GemeindevertreterInnen erläutern den Zusammenhang zwischen der Institution Scheune und der Gemeinde hinsichtlich der Haushaltsführung.
10. Ein Einwohner erkundigt sich bei der Gemeindevertretung danach, wie mit einem Loch in der Bankette nach dem Auftreten von Eis und Schmelzwasser verfahren wird und wer zuständig sei. Die BGMin erklärt, dass sie die Situation vor Ort vom Amt prüfen lässt und dass die Gemeinde/Amt und auch teilweise der Wasserbodenverband zuständig seien. In dem Zuge wurde noch darüber informiert, dass die Alleebäume in der Ortslage Dudel viel Totholz aufweisen würden. Herr Gödeke vom Amt teilt mit, dass die Situation vor Ort gesichtet wird und ggf. Maßnahmen veranlasst würden.
11. Mehrere Einwohner erkundigen sich nach Möglichkeiten, ob das Ortsausgangsschild Bollewick Richtung Kambs wieder versetzt werden könne, sodass im Siedlungsbereich wieder eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von fünfzig Kilometer pro Stunde erlaubt sein würden. Die BGMin teilt mit, dass die Aussicht auf Erfolg recht gering sei, sie aber erneut Rücksprache mit dem Straßenverkehrsamt halten würde, sowie eine Sichtung durch Frau Zimmer (Amt Röbel) bereits beauftragt ist.
