21.01.2026 - 6.2 Antrag der CDU-Fraktion zur Durchführung einer ...

Beschluss:
abgelehnt
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Wortprotokoll

 

Herr Schatull erläutert die Beschlussvorlage:

  • die jetzige Wärmeplanung befasst sich mit der Nahwärmeversorgung im Bereich der Innenstadt und weiterer Quartiere
  • für die Umsetzung ist der Bau eines neuen Versorgungsnetzes; Verlegung von Energieleitungen (Nahwärme und Strom) erforderlich
  • dies bedeutet eine umfassende Erneuerung der Straßen, Gehwege mit hohem finanziellem Aufwand
  • momentan ist ein funktionierendes Energie- und Gasversorgungsnetz vorhanden
  • dieses könnte ohne bauliche Eingriffe in Straßenkörper für die Einspeisung von Biogas genutzt werden
  • die eingesparten finanziellen Mittel könnten für den Bau von Biogasanlagen eingesetzt werden

 

Herr Radtke:

  • begrüßt den Vorschlag, die vorhandene Infrastruktur zu nutzen
  • Vorschlag wurde im Energieausschuss und mit dem Sanierungsmanager beraten
  • e.dis beabsichtigt derzeit nicht den Verkauf des vorhandenen Leitungsnetzes
  • mit der Umsetzung / dem Bau des Nahwärmenetzes wird sicherlich erst in 15 Jahren begonnen
  • bis dahin wird die Infrastruktur auch erneuert / ausgebaut werden müssen
  • Empfehlung aus dem Energieausschuss: es soll zum jetzigen Zeitpunkt keine weitere Machbarkeitststudie beauftragt werden

 

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Beschluss:

Mit Schreiben vom 10.11.2025 hat die CDU-Fraktion folgenden Antrag eingereicht.


Die Stadtvertretung der Stadt Röbel/Müritz möge folgenden Beschluss fassen:


1. Zielsetzung:
Um eine verlässliche und vollständig regenerative Energiequelle sowie Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 für die Beheizung des
Innenstadtbereichs und gegebenenfalls weiterer Quartiere der Stadt Röbel/Müritz zu gewährleisten, wird die Stadtverwaltung beauftragt, eine
Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Diese Studie soll die Produktion von Biogas (biologisch hergestelltes Methan in der Qualität von H-Gas) sowie dessen Einspeisung in das bestehende Gasnetz Röbel/Müritz untersuchen. Die Machbarkeitsstudie muss sowohl die Produktion, die Einspeisung als auch die rechtlichen Rahmenbedingungen umfassen.


2. Fördermittel:
Die Stadtverwaltung wird gebeten, mögliche Fördermittel für die Machbarkeitsstudie zu identifi zieren und bei Bedarf Gespräche auf Landes-
oder Bundesebene zu führen.


3. Durchführung der Studie:
Die Machbarkeitsstudie sollte vorrangig mit Hilfe von Fördermitteln, jedoch unabhängig von deren Verfügbarkeit, durchgeführt werden.


4. Externe Dienstleister:
Die Studie soll von fachkundigen externen Dienstleistern erstellt werden. Die Verwaltung wird beauftragt, eine entsprechende Ausschreibung zu erstellen und zu veröffentlichen. Die Vergabe der Leistung erfordert einen separaten Beschluss der Stadtvertretung, basierend auf dem Preis sowie möglichen Fördermitteln und deren Bedingungen.

 

gez. Felix Steinbeck (Vorsitzender der CDU-Fraktion Röbel/Müritz)

 

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Abstimmungsergebnis:

Stimmberechtigte Mitglieder

Davon

anwesend

Ja-

Stimmen

Nein-

Stimmen

Enthaltungen

Geändert

beschlossen

9

9

3

6

0

nein

Es waren keine Gremiumsmitglieder aufgrund des § 24 Abs. 1 KV M-V von der Beratung und Abstimmung ausgeschlossen.

Online-Version dieser Seite: https://roebelmueritz.sitzung-mv.de/public/to020?SILFDNR=1000615&TOLFDNR=1014566&selfaction=print