24.03.2025 - 4 Vorstellung Planungsstand zur "Freiflächen-Phot...

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Wortprotokoll

Herr Korn stellt das Projekt Solarpark vor, das als B’plan Nr. 07 „Freifächen-Photovoltaikanlage Buchholz“ beschlossen worden ist. Der geplante Solarpark kann als sog. Agri-PV-Anlage umgesetzt werden, eine Kombination aus PV-Anlage unter der aufgrund der höhergelegenen Bauweise auch noch Landwirtschaft, oder auch Kleintierhaltung/Geflügelzucht weiter betrieben werden kann. Dieses Modell wird – insbesonders in MV- als sinnvoll erachtet. Herr Roßmann ergänzt, dass die ansässige Geflügelfarm in die Planung mit einbezogen werden soll. Zu betrachten sind auch Abstandsflächen zu Waldbereichen, Straßen und Grundstücken. Zum weiteren Ablauf wird erklärt, dass 1. der Aufstellungsbeschluss vorliegt, 2. ein Vorentwurf erstellt wird, 3. dieser dann öffentlich mit einer Widerspruchsfrist von 1 Monat ausgelegt/veröffentlicht wird, 4. der Entwurf zur erneuten Diskussion in die GV eingebracht wird, 5. der Beschluss gefasst und 6. dann der eigentliche Durchführungsvertrag geschlossen werden kann.

Auf die Frage des BM, ob zum Ende des Jahres 2026 die Inbetriebnahme realistisch sei, kann dies nur für die abschließende Planung bestätigt werden, da sich die Energieabgabe und der Anschluss an das Stromnetz oft problematisch darstellen. Der nächste Netzanschlusspunkt liegt im ca. 10km entfernten Röbel. Der Aufbau von Containerspeichern auf der Fläche ist empfehlenswert. Diese nehmen jedoch auch wieder Fläche in Anspruch (Modulbelegung- Speicherfläche- Nutzfläche). In der technischen Planung werden die Standorte der Module festgelegt. Auch die Sichtbepflanzung zur Straße wird thematisiert.

Alternative und zusätzliche Flächen werden diskutiert sowie auch ein denkbares Modell „Eigenversorung Buchholz“.

Der Bürgermeister bedankt sich bei den Referenten.

 

Im Anschluss referiert Herr Dannenberg von den Stadtwerken Neustrelitz über das Thema „Stromautarkie Photovoltaik für Buchholz“.

Projektbeschreibung: 81 Hausanschlüsse zzgl. Campingplatz und Kirche können über die Verlegung einer Haupttrasse entlang der Straße und Nebenstraßen angeschlossen werden.

Dies könnte über a) Konzessionserwerb, b) eigenes Stromnetz, c) 5eigenen Module je Haushalt realisiert werden. Die Finanzierung ist zu prüfen.