03.06.2025 - 8.1 Nutzung Predigerstraße 12

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Wortprotokoll

Herr Steinbeck leitet den zusätzlichen Tagesordnungspunkt zur Aussprache zur Nutzung der Predigerstraße 12 ein und stellt die Sinnhaftigkeit der derzeitigen Nutzung des Objektes mit Blick auf die laufenden Kosten und vorhandener Ausweichmöglichkeiten im Begegnungs- und Grundschulzentrum (BGZ) zur Diskussion.

Herr Schatull thematisiert die seines Erachtens notwendige Trennung der vor Ort angebotenen Leistungen im Verantwortungsbereich und der entsprechenden finanziellen Beteiligung zwischen der Stadt Röbel/Müritz und dem Amt Röbel-Müritz.

Herr Radtke hebt hervor, dass, mit der Stadt als Grundzentrum, auch eine gewisse Verantwortung einhergeht und stellt überblickend dar, wie und durch wen die Räumlichkeiten aktuell genutzt und mitfinanziert werden (Flotte für Bürger/Akademie für nachhaltige Entwicklung, CJD, Bastelclub, SoVD, Warener Tafel, Kinder- und Jugendbeirat). Er erläutert, dass die vorab thematisierte Steigerung der Lohnkosten vor Ort vollständig durch Fördermittel ausgeglichen sind. Er stellt zudem heraus, dass den derzeitigen Nutzern des Hauses keine umfassenden Möglichkeiten im BGZ geboten werden kann und hebt die besondere Verbindung und die engagierte Gemeinschaft mit den entsprechenden Synergien vor Ort hervor. Seiner Meinung nach werden keine zuvor thematisierten Doppelstrukturen aufgebaut.

Frau Drews teilt diese Position, da gerade kleinere Gruppierungen, die sich spontan treffen wollen, mit Blick auf die vorhandenen Kapazitäten im BGZ keine passenden Möglichkeiten haben.

Herr Müller mahnt zur Würdigung der vorhandenen Beschlüsse der Gremien und rekapituliert kurz den Werdegang. Für eine neuerliche Diskussion unter veränderten Bedingungen spricht er sich klar für eine Rückverweisung in die Fachausschüsse aus.

Herr Wolter befürwortet dies und ergänzt, dass man sich diesbezüglich auch mit der Namensgebung des Objektes auseinandersetzen sollte. Er hebt die seiner Meinung nach deutlich verbesserten Rahmenbedingungen der Essensausgabe der Warener Tafel hervor und verweist ebenfalls auf die vorhandenen und zukünftigen Synergien sowie die gestiegenen Mieteinnahmen.

Herr Radtke ergänzt nochmal, dass sowohl die Einnahmenseite, als auch die Kostenentwicklung im stetigen Blick der beteiligten Akteure sind.

Herr Hagen verweist zusätzlich noch auf mögliche zukünftige Projekte/Potentiale in der näheren Umgebung (Moorprojekt/Umweltbildung).

Herr Kroeger beendet den Austausch mit der konsensfähigen Rückverweisung der Diskussion in die Fachausschüsse.

 

 

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