19.09.2024 - 8.2 Auftrag an das Amt: Prüfung Einnahmequellen

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Wortprotokoll

Herr Catalán Bermudez:

Die Gewerbesteuereinnahmen sinken. Es gibt 23 Betriebe, die Gewerbesteuer zahlen, einer allein macht 52% der Steuereinnahmen aus, die ersten sechs zusammen 82%. Bricht einer davon weg, gäbe es ein Loch im Haushalt und für die Gemeinde wichtige Einnahmen würden fehlen.

Daher soll das Amt für Finanzen prüfen, ob alle ansässigen Gewerbe auch gemeldet sind und entsprechend Gewerbesteuer zahlen.

Um bei Wegfall dieser Betriebe noch andere Einnahmequellen zu haben, regt Herr Catalán Bermudez an zu ermitteln, wie viele Zweitwohnungssitze in der Gemeinde gemeldet sind, sodass es sich lohnen könnte, eine Zweitwohnsitzsteuer einzuführen.

Vom Ordnungsamt/ Gewerbeamt soll geprüft werden, ob alle Vermieter von Ferienwohnungen das Gewerbe angemeldet haben und entsprechende Steuern zahlen.

Er vertritt die Auffassung, dass die Hundesteuer, sowie Grundsteuer A und B zu niedrig sind. Steuerhöhungen sollten im Rahmen der Haushaltsplanung 2025-2026 geprüft werden.

Außerdem regt er an, das Begrüßungsgeld schon für 2023 rückwirkend auszuzahlen, da durch das Wegfallen des Sockelbetrages für die Gemeindevertreter Geld gespart wurde.

Das Amt soll beauftragt werden, alle unterbreiteten Vorschläge zu prüfen.

 

Zustimmung der Gemeindevertretung zu allen Anträgen: einstimmig ja