28.11.2023 - 5 Gründung einer gemeinsamen Energie GmbH mit den...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Gemeindevertretung Rechlin
- Datum:
- Di., 28.11.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- ordentliche Sitzung
Wortprotokoll
Durch Herrn Andy Werner, Stadtwerke Neustrelitz, wird das Projekt, Gründung einer Energie GmbH, vorgestellt:
- sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken Neustrelitz und der Gemeinde Rechlin seit Jahren
- Rechliner Heizhaus wird seit einigen Jahren durch die Stadtwerke betreut
- Erläuterung des Ist-Zustandes:
Biogasanlage ist Eigentum der Stadtwerke Neustrelitz, Wärmeliefervertrag mit der Gemeinde Rechlin vorhanden, Fernwärmeleitungen und Heizhaus gehören der Gemeinde Rechlin
Biogasanlage wurde 2008 gebaut, produziert 473 kW Wärme
Maissilage kommt aus regionalem Anbau
- EEG-Laufzeit der BGA Biogasanlage läuft 2028 aus
- Gemeinde hat Verpflichtung zur kommunalen Wärmeplanung mit dem Ziel der Treibhausneutralisation bis 2045
- in der Biogasanlage dürfen nur noch 40 % Maissilage verarbeitet werden, sonst fällt EEG-Vergütung weg
- Ziel -> Wärmenetz bis 2045 klimaneutral betreiben
- Vielzahl an Verpflichtungen, die umgesetzt werden müssen
- Gründung einer GmbH mit einem 50 % - 50 % Anteil zwischen der Gemeinde Rechlin und den Stadtwerken
Einlage 25.000,00 €, Einbringen von Biogasanlage, Heizhaus, Fernwärmeleitungen, Grundstück in die GmbH
Name „RegEnergie GmbH“ wurde angemeldet
technische und kaufmännische Führung durch Mitarbeiter aus Neustrelitz
- Abschluss von Verträgen erforderlich -> Konzessionsvertrag, Anschlussatzung, Betreibervertrag, Fernwärmeliefervertrag, Wartungsverträge
- um GmbH sofort arbeitsfähig zu machen, Zahlung eines Aufgeldes von 300.000,00 € (je 150.000,00 €) mit dem Ziel -> Ausbau der Biogasanlage und des Fernwärmenetzes, dazu erforderlich -> Transformationsplan, kommunaler Wärmeplan, Neukundengewinnung
- geplante Investitionskosten -> 3,5 – 4,5 Mio €
Es folgt eine kurze Diskussion:
- Herr Köppen erkundigt sich nach Arbeitsplätzen, die in Rechlin entstehen könnten
Antwort: ist nicht prinzipiell ausgeschlossen, aber es wird erst einmal mit dem vorhandenen Personal aus Neustrelitz begonnen
- Herr Heinrichs erkundigt sich nach der Substratveränderung in Bezug auf Geruchsbildung, hauptsächlich Hühnerdung
Antwort: es findet keine lange Lagerung statt, für die Anlage wird ein Immissionsschutzgutachten erstellt
- der Bürgermeister weist noch einmal daraufhin, dass die Kosten (12.500,00 € und 150.000,00 €) in den Haushalt der Gemeinde Rechlin eingestellt werden müssen
- Herr Köppen fragt nach dem Gebäude in Rechlin/Nord, welches mit Niedertemperatur beliefert werden soll
Antwort: welche Lösung es wird, soll der Transformationsplan ermitteln
- der Bürgermeister beauftragt das Amt zur Sitzung am 12.12.2023 eine Beschlussvorlage für den Grundsatzbeschluss vorzubereiten
