05.10.2023 - 3 Bericht des Bürgermeisters

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Wortprotokoll

Demokratie in der Gemeinde

 

Diskutieren, streiten, nach Kompromissen suchen ist die Essenz, von der Demokratie lebt. Auch in unserer Gemeinde ist das die Grundlage für Entscheidungen, die unser aller Leben beeinflussen. Nach 4 Jahren Amtszeit dieses Gemeinderates ist sicher, dass wir stets versuchen, im Interesse der Gemeinde und der Bürger zu handeln und zu entscheiden. Viele gute Sachen wurden auf den Weg gebracht. Leider sind viele gute Ideen, die wir hätten oder die unsere Bürger an uns herantragen, schlicht nicht umsetzbar. Meistens sind einfach die finanziellen Möglichkeiten nicht gegeben. Oft stehen Verwaltungsvorschriften im Weg. In unserer Gemeinde gibt es sehr viele Menschen, die sich mit einbringen, sei es in der Feuerwehr, im Dorfklub oder einfach so mit anpacken, wenn es was zu tun gibt. So erledigen wir gemeinsam Sachen, die von vielen Bürgern als selbstverständlich angesehen werden. Bestes Beispiel ist die Feuerwehr. Niemand von uns wird anzweifeln, dass wenn es brennt oder auch nur ein Ast auf der Straße liegt, die Feuerwehr kommt. Auch das ist nicht selbstverständlich, sondern denjenigen zu verdanken, die sich in ihrer Freizeit engagieren. Für mich und den Gemeinderat ist die wichtigste Aufgabe die Eigenständigkeit der Gemeinde zu erhalten. Dafür sind wir vor 4 Jahren angetreten. Nur die Eigenständigkeit ermöglicht, dass wir hier unsere Themen diskutieren und entscheiden können.

 

Funkturm:

 

Das Projekt ist fast abgeschlossen. Die Anschlussleitungen sind verlegt. Also wird der Mast bald seinen Betrieb aufnehmen und die Netzabdeckung deutlich verbessern.

 

Dorffest:

 

Das diesjährige Dorffest war aus meiner Sicht wieder ein gelungener Tag.

Geschätzt hat sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis, allen zu danken, die wie immer mitmachen ein solch schönes Fest auf die Beine zu stellen. So hatte das Dorffest auch in diesem Jahr wieder die Handschrift unserer Bürger.

Im nächsten Jahr haben wir zusätzlich zum regulären Dorffest das 90-jährige Jubiläum der FFW zu feiern. Dieses freudige Ereignis angemessen zu feiern, bedarf auch wieder einiges an Vorbereitung.

Als Termin ist wieder das letzte Wochenende im Juli angedacht.

 

Bauhof :

 

In diesem Sommer haben uns die Grünanlagen mit Mäharbeiten wetterbedingt stärker in Anspruch genommen.

Da jetzt das Mähen weniger wird, nutzen wir die Zeit den Wildzaun am Seebusch zu erneuern. Am kommenden Samstag werden wir im Rahmen des Herbstputzes das Dreieck am Ortseingang in Schwarz herrichten. Dabei unterstützt uns der Dorfklub und mit Technik werden wir wie immer vom Landbetrieb versorgt, vielen Dank hierfür.

Dann wird es auch schon bald mit dem Laub losgehen. 

Unser neu angeschaffter Multicar erleichtert die Aufgaben spürbar. Die Ausstattung des Multicar ist perfekt auf unsere Anforderungen abgestimmt.

So sind wir auch für den Winterdienst wieder bestens gerüstet.

Der alte Bucher wurde via VEBAG versteigert und hat einen Erlös von 10200 EUR erzielt.

 

Ortsdurchfahrt Buschhof :

 

Hier warte ich auf die ersten Planungsentwürfe und hoffe, dass dann noch in diesem Herbst Bewegung in das Projekt kommt.

 

Situation Seebusch:

 

Die Saison ist fast zu Ende, so werden wir bald die Bojen einholen und alles winterfest machen können.

Der Pächter des Restaurants beschreibt die Saison selbst als „ganz ok“. Ich finde das auch, es ist zwar noch Luft nach oben, aber es ist eine Verbesserung der Situation der letzten Jahre festzustellen.

Die Pachtsituation Kiosk ist bekannt, hier werden wir nach Perspektiven suchen müssen.

 

FFW :

 

Der Stand der Ausbildung und Ausrüstung sichert eine einwandfreie Einsatzbereitschaft.

Für weitere Erläuterungen übergebe ich in der Diskussion das Wort an Thomas.

 

Buschhof:

 

Für das Vorhaben einen Gemeinderaum in Buschhof zu schaffen, hat sich eine Fördermöglichkeit aufgetan. Ich habe das Amt beauftragt zu prüfen, ob die Förderung mit dem Vorhaben kompatibel ist, um fristgerecht zu beantragen.

 

Breitband Ausbau:

 

Der Breitbandausbau ist, was die großen Erdbauarbeiten angeht, weitestgehend abgeschlossen. Wie schnell es weiter voran geht, kann ich nicht einschätzen. Offenbar gibt es mit den Überlandleitungen Schwierigkeiten die von uns nicht zu beeinflussen sind.

 

Straßenbeleuchtung Schwarz:

 

Die in die Jahre gekommenen Straßenlampen in Schwarz machen immer wieder Ärger. Oftmals muss ich mit Unterstützung von Thomas die Lampen im Dorf reparieren. Dazu kommt, dass Kabel bei den Bauarbeiten des Breitband Ausbaus beschädigt wurden. Scheinbar ist die Reparatur des Kabelschadens immer noch nicht erfolgreich durchgeführt worden. Wir haben vorübergehend die Lampen in der Seestraße so umgeklemmt, dass sie funktionieren.

Der allgemeine Zustand der Lampen ist langsam wirklich so schlecht dass abzusehen ist, das eine grundsätzliche Erneuerung ansteht.

 

Haushalt:

 

Leider schätzt der Landkreis, trotz Haushaltsicherungskonzept, unseren Haushaltsentwurf für nicht deckend ein. Er hat der Gemeinde eine Haushaltssperre auferlegt. Dies bedeutet in kurzen Worten zusammengefasst, dass alle nicht vertraglich verpflichteten freiwilligen Aufgaben gesperrt sind.

Diese Situation begründet sich daraus, dass die Gemeinde deutlich weniger Mittel einnimmt als sie für Pflichtaufgaben aufwenden muss.

 

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